Die Spirituelle Medizin wendet die Gesetzmäßigkeiten der geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse am kranken Menschen an. Genauso wie die konventionelle Medizin die mechanischen Gesetze der Physik der Behandlung des materiellen Körper des Menschen zugrunde legt, behandelt die „Spirituelle Medizin“ mit Hilfe der geistigen Gesetze, die über der materiellen Ebene liegen, den psychischen und geistigen Bereich des Menschen. 
Hierbei finden sich immer mehr Berührungspunkte und Annäherungen zwischen der modernen Quantenphysik und der spirituellen Medizin. 
Max Planck hat mit seiner Quantentheorie schon vor fast 100 Jahren die Materie als Ergebnis von Energiequanten beschrieben. B. Heim und Dröscher erweiterten den Begriff des dreidimensionalen Raumes bis in die zwölfte Dimension. Nach der Stringtheorie von Steven Hawkins entsteht Materie aus Informationen. Die Informationen äußern sich in verschiedenen Schwingungsfrequenzen, die sich je nach Art und Charakter der jeweiligen Schwingungen bis zur Materie verdichten können. 
Aber die Grenzen der alten wie neuen Physik sind mit dem Ende, der Auflösung der Materie erreicht. 
Seele und Geist sind immateriell und können mit materiellen, technischen, naturwissenschaftlichen Meßmethoden nicht erfasst werden. 
Diese Grenzen können nur mit geisteswissenschaftlichen Methoden überschritten werden. 
Diese geisteswissenschaftlichen Methoden und das Wissen darüber gibt es schon sehr lange und wurde aus alten Hochkulturen überliefert: 
Alle Schöpfungsgeschichten beschreiben in Bildern die Entstehung der Materie aus Energie und Licht. 
In unserer Praxis benutzen wir die Erkenntnisse der geisteswissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und versuchen mit Hilfe unserer spirituellen Medizin dem Patienten den Zusammenhang von Erkrankungen mit seelisch geistigen Vorstellungen aufzuzeigen: 
Wie unser materieller Körper auf der Erde den physikalischen Gesetzen unterworfen ist, so unterliegt unsere Seele und unser Geist geistigen Gesetze. 
Ob wir das wahrhaben wollen oder nicht, die Wirksamkeiten sind vorhanden. 
Das spannende Phänomen ist die Hierarchisierung der Gesetze von Geist und Materie. Schon Vergil prägte den Satz: „mens agitat molem“, „Der Geist bewegt die Materie“ (Äneis6, 727). Damit drückt er aus, dass die Informationen des Geistes der der Materie übergeordnet sind. 
Das entspricht auch den neusten Erkenntnissen der modernen Quantenphysik und unterstreicht die herausragende Bedeutung der Spirituellen Medizin. 
Besonders in der Anthroposophischen Medizin benutzt man die tiefreichenden Wirkungen von geistigen und seelischen Impulsen auf den Organismus.

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